Helmut Machhammer - Homeseite  

Zu den Arbeiten in Baden

Überlegungen:
Skulptur und Plastik aus dem Stiegenhaus der VB Baden.
Die Aufgabe war, den Baukörper des Stiegenhauses leichter, durchsichtbar zu machen.
Mein Arbeitsansatz, Teile herauszuschneiden und daraus eine neue Arbeit zu gestalten, sie in der Form und vielleicht in der Aussage zusammenzuhängen.
Die herausgeschnittenen Formen ergeben eine Maske, die selben Formen zusammengesetzt einen hinaufschauenden Kopf. Das besondere und für mich auch sehr Interessante ist die vorgegebene Rundung (die Form des Stiegenhauses), durch unterschiedliche Achsen aber, ergeben sich unterschiedliche Rundungen und diese projizieren sich wieder auf den zusammengesetzten Kopf. Von hinten am stärksten zu erkennen sind die fast schwebenden Seitenteile des Kopfes. Über die Aussage der Arbeit möchte ich mich hier nicht mitteilen, da sie, so glaube ich, durch ein bisschen Beobachtung interpretiert werden kann, und auch unterschiedlich erlebt wird.

 

Die Skulptur aus Krastaler Marmor:
Geschlossene Gesellschaft – offenes Haus,

sie ist beim Bildhauer Symposion Krastal 2005 entstanden, ist durch den Innenraum sehr kompliziert gebaut und wurde erst im September 2006 von mir fertiggestellt.
Die Skulptur weist eine zufällige Ähnlichkeit zum Badener Stadtwappen auf, eine Beobachtung des Architekten DI. Nemetz, die mir nicht bewusst war, -aber es ist so. Und in diesem Sinne wurde sie auch aufgestellt.
„ .... Zwei Figuren eine männliche und eine weibliche, verschränkte Helmut Machhammer in dieser Arbeit – und stellt damit inhaltlich das „Einander helfen“ dar. Die Interpretation darüber, wer hier wem hilft, oder ob dieses „Ineinander purzeln und rollen“ nicht eher den beiden Figuren hinderlich ist, überlässt der Künstler dem jeweiligen Standpunkt des Betrachters. Das Komplexe Figurengebilde, das dadurch entsteht, dass die dazwischen liegenden Hohlräume aus dem Stein herausgebohrt und geschnitten werden, erfordert eine gute Vorbereitung durch die Zeichnung und durch ein Modell. Ein wesentlicher Aspekt dieser Arbeit ist die Konstruktion über die Raumfläche, sowie das mobile Prinzip der Skulptur. ...Die Linien zum Anzeichnen der Figuren lässt Helmut Machhammer bewusst stehen, um deren eckigen Körperbau nicht zu blockhaft wirken zu lassen. ............ von Silvie Aigner

Admin Helmut Machhammer - Homeseite